
Hören Sie auf, einfach nur die Dichtungslampen auszutauschen!
Das ist ein häufiger Fehler: Man bestellt eine Ersatzlampe anhand der Teilenummer, steckt sie ein – und wundert sich anschließend, warum sie viel zu früh kaputtgeht.
Das passiert ständig. Doch die Wahrheit ist: Bei Dichtungsglas geht es nicht nur darum, das richtige Teil zu verwenden. Es handelt sich dabei um einen feinen Balanceakt zwischen der Menge an Wärme, die zugeführt wird, und dem genaueren Zeitpunkt, an dem das Glas weich wird. Deshalb packen wir das Glas nicht einfach in eine Schachtel und verschicken es. Wir müssen uns Ihre gesamte Anlage ansehen.
Was passiert eigentlich mit der Wärme?
Diese Lampen nutzen kurzwelliges Infrarotlicht, um eine sehr schmale Stelle am Glas mit großer Energie zu bestrahlen. Wenn man viel Leistung in eine kleine Lampe bringt, entsteht eine enorme Hitzeentwicklung. Das ist gut – denn so erreicht das Glas innerhalb von Sekunden seine Arbeitstemperatur.
Aber es gibt einen Haken: Wenn die Spannung nicht richtig mit dem Transformator übereinstimmt, verteilt sich die Wärme ungleichmäßig. Dadurch entstehen „heiße Punkte“ und „kalte Punkte“. Wenn das Glas abkühlt, werden diese Stresspunkte zu Rissen. Das ist frustrierend – aber vermeidbar.
Die kleinen Dinge, die große Probleme verursachen
Wir verwenden hochreines Quarzglas – schließlich ist das die einzige Möglichkeit, damit die Lampe der eigenen Hitze standhalten kann. Doch selbst das beste Quarzglas kann keine schlechten Verbindungen reparieren.
Egal, ob Sie R7s- oder Sk15-Anschlüsse verwenden – die Passform muss perfekt sein. Eine locker sitzende Verbindung erzeugt kleine Hitzequellen, die das Glas buchstäblich schmelzen können.
Dann gibt es noch die beschichteten Lampen. Diese sind zwar gut geeignet, um die Wärme zurück zum Glas zu leiten und Energie zu sparen – doch dadurch wird die Lampe selbst deutlich heißer. Wenn die Kühllüfter nicht ausreichen, wird das Quarzglas letztendlich versagen.
Beenden Sie den Austauschzyklus
Wenn Sie die Lampen alle drei Monate austauschen, hören Sie damit auf. Ein einfacher Ersatz ist meist nur eine vorübergehende Lösung. Der eigentliche Grund für das Problem liegt wahrscheinlich woanders – vielleicht ist die Fokallänge falsch eingestellt, oder die Logik zur Steuerung der Leistung funktioniert nicht richtig.
Wir bevorzugen es, vor Ort zu erscheinen und zu sehen, was wirklich vor sich geht. Wir messen den Temperaturgradienten entlang der Dichtungsfläche, um sicherzustellen, dass das Glas nicht überhitzt. Sobald wir das optimale Wärmeprofil gefunden haben, stabilisiert sich die Leistung der Lampe – und Sie müssen sich keine Sorgen mehr darüber machen, wann die nächste Lampe kaputtgeht.